Faustball – Männer: Befreiungsschlag gegen die Berliner Turnerschaft

Nach der zuletzt mageren Punkteausbeute war die Ausgangslage vor dem Heimspiel gegen die Turnerschaft aus Berlin klar: Mit einem Sieg wäre der ersehnte Klassenerhalt bereits so gut wie gesichert, bei einer Niederlage hingegen wäre man gezwungen, in den letzten beiden Spielen zwei Siege einzufahren um die Klasse zu halten – gegen den zuletzt wiedererstarkten Ahlhorner SV und den VfL Kellinghusen sicher keine leichten Aufgaben. Und so war ein Sieg als Zielvorgabe „alternativlos“, mahnte der Trainer Ole Hermanns sein Team vor dem Spiel. Und glücklicherweise konnte die Mannschaft dieser Vorgabe nachkommen, denn sie zeigte auf jeder Position die beste Leistung der gesamten Saison.
Bereits im ersten Satz machte man deutlich, dass man die Berliner heute nicht mit zwei Punkten nach Hause fahren lassen würde. „Da hatten wir auch sicherlich noch etwas aus dem Hinspiel wieder gut zu machen“, gab Kapitän Aaron Dumke nach dem Spiel zu. Mit tollen Abwehraktionen und konstant präzisem Zuspiel wurde der nach seiner Verletzung zurückgekehrte Hauptangreifer Christos Michalakis immer wieder in Szene gesetzt, welcher stets die Lücke in der gegnerischen Abwehrreihe fand und den ersten Satz mit 11:6 für den TKH nach Hause bringen konnte.
Auch im zweiten Durchgang startete man zunächst furios und lag bereits mit 6:1 in Führung, ehe sich der Gegner plötzlich noch einmal deutlich steigerte. Durch nun zunehmende Eigenfehler in dieser kurzen Schwächephase ließ man die Berliner wieder herankommen und musste den Satz am Ende tatsächlich noch mit 9:11 abgeben. Hier war es nun wichtig, die Ruhe zu bewahren und diesen Rückschlag schnell abzuhaken. „Im Hinspiel hatten wir eine sehr ähnliche Situation und das Spiel dann nach dem zweiten Satz ganz aus der Hand gegeben. Heute haben die Jungs aber total cool reagiert und sich nicht aus dem Takt bringen lassen“, kommentierte Ole Hermanns nach dem Spiel freudig auch die mentale Leistung seines Teams.
Und tatsächlich ließ man sich im dritten Satz nichts anmerken und fand direkt zur Leistung aus dem ersten Durchgang zurück. So konnte dieser Satz deutlich mit 11:5 gewonnen werden und beim Stand von 2:1 für den Gastgeber ging es in die erste Pause. Nach der Unterbrechung leistete Berlin nun deutlich mehr Widerstand und der vierte Satz konnte erst in der Verlängerung beim Stand von 12:10 gewonnen werden. Hier wurde erneut deutlich, wie sehr man das Spiel gewinnen wollte und am Ende machte dieser Wille und Kampfesgeist den Unterschied, denn der nächste Satz konnte wieder wesentlich deutlicher errungen werden. Michalakis traf hier nun beinahe nach Belieben und so sicherte man sich auch den fünften Durchgang mit 11:4. Im sechsten Satz bäumte sich die Turnerschaft noch einmal mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage auf und zog zur Mitte des Satzes auf vier Zähler davon. Der Kampfgeist des TKH erlaubte es zwar, auch hier noch einmal zurückzukommen, jedoch konnte der Satz am Ende nicht mehr gewonnen werden und ging mit 9:11 nach Berlin, sodass es noch in eine zweite Pause ging. Was der TKH dann im anschließenden Satz auf das Feld brachte, unterstrich warum man auch trotz des sehr dünnen Kaders in die 1. Faustballbundesliga gehört und mit einer grandiosen Leistung wurde der letzte Durchgang nahezu ohne richtige Gegenwehr der Berliner mit 11:2 gewonnen.
Mit diesem Sieg steht der Klassenerhalt zwar noch nicht rechnerisch fest, jedoch hat man nun eine sehr komfortable Ausganslage und wenig Druck für die letzten beiden Partien. „Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, dass es uns jetzt noch erwischt“, bemerkte Ole Hermanns und sein Kapitän ergänzte: „Aber wir wollen natürlich trotzdem noch mindestens einen Sieg holen um gar nicht erst in Verlegenheit zu geraten“.
 
Mit einem Auswärtsspiel beim Ahlhorner SV und einem Heimspiel gegen den VfL Kellinghusen findet die Hallensaison 2019/20 am kommenden Wochenende ihr Ende für den TKH. Das Team hofft, diese schwierige und teils turbulente Spielzeit mit ihren Höhen und Tiefen nun mit einem Erfolgserlebnis und natürlich dem endgültig gesicherten Klassenerhalt abzuschließen. Das Heimspiel gegen den VfL Kellinghusen beginnt am 9.2.2020 um 11:00 im Bothfelder Hintzehof.
 
Für den TKH spielten: (1) Merlin Sommer, (2) Yannick Hermann, (5) Tim Vollmer, (7) Aaron Dumke, (8) Ole Brune, (9) Christos Michalakis

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Faustball: Frauen runden starke Saison mit Sieg ab

Ein viel besseres Ende hätte sich das TKH-Team in Ahlhorn zum Abschluss der Saison nicht wünschen können. Die Hannoveranerinnen können im letzten Saisonspiel die amtierenden Deutschen Feldmeisterinnen schlagen. Zuvor gewann der VFL Kellinghusen gegen die Leinestädterinnen und sicherte sich damit gerade noch den Klassenerhalt.
 
Die Vorzeichen im Spiel TKH gegen den VFL waren eindeutig. Durch die Niederlage Kellinghusens gegen den ASV musste gegen die TKHlerinnen dringend ein Sieg her, um nicht abzusteigen. Die Rechnung machten sie zunächst ohne das Team mit dem roten Brustring. Während die Hannoveranerinnen in bestechend guter Form aufliefen, gelang ihren Gegnerinnen sehr wenig. Schnell konnte der erste Satzgewinn gesichert werden. Anstatt an dieser Stelle so weiter zu machen wie zuvor, schlichen sich zahlreiche Eigenfehler ins hannoversche Angriffsspiel ein. So fand Kellinghusen in die Partie zurück und konnte die nachfolgenden beiden Sätze verdient gewinnen. Im vierten Satz entwickelte sich dann ein packendes Match, das keinen Sieger finden wollte. Beide Mannschaften hatten mehrere Satzbälle, ehe den Hannoveranerinnen bei einer Rettungsaktion beim Stand von 12:13 ein Fehler unterlief. Nach dem zunächst erlösenden Punkt für Kellinghusen war auf deren Feldseite der Jubel groß, ebbte aber schnell ab, als sie die Ergebnisse der anderen Spieltage hörten. So spannend war es selten in der 1. Liga Nord. Letztlich hatten sich die VFL-Damen (amtierender Hallenvize) zurecht gefreut. Mit dem Sieg gegen die Leinestädterinnen konnten sie gerade noch den Abstieg in die zweite Liga verhindern.
 
Zum Show-Down sollte es im letzten Spiel des Tages kommen. Für die Gastgeberinnen ging es in der Partie gegen die Klubberinnen um nicht weniger als um die Staffelmeisterschaft und damit eine bestmögliche Ausgangssituation für die Deutsche Meisterschaft in Schneverdingen. Es entwickelte sich von Beginn an ein packendes, umkämpftes Spiel. Auch durch ihre große Erfahrung konnten die Ahlhornerinnen die ersten beiden Sätze knapp für sich gewinnen (9:11). Danach kam die Zeit der jungen TKH-Truppe. Sie drehten auf allen Positionen noch einmal richtig auf und zeigten den unbedingten Willen, dieses Spiel zu gewinnen. Vor allem Angreiferin Cindy Ristel fand in der starken Abwehr der Hausherrinnen noch Lücken und punktete ihr Team zum Erfolg. Durchgang 3 und 4 gehörten den TKHlerinnen. Auch nach bereits 8 gespielten Sätzen gaben die Mädels im Entscheidungssatz noch einmal alles. Mit ihrer starken Leistung in der Defensive und über ein konstantes Zuspiel setze die Abwehrreihe der Hannoveranerinnen ihre beiden Angreiferinnen gekonnt in Szene – und die nutzten ihre Chancen gnadenlos aus. Da halfen auch die taktisch klugen Wechsel der drei Ahlhorner- Angreiferinnen nichts mehr. Der Satz ging mit 11:8 an die TKH-Mädels, die sich gemeinsam mit ihren Auswärtsfans über die geglückte Revanche zum Hinspiel freuen konnten.
 
„Wir haben diese Saison wirklich einen großen Schritt nach vorne gemacht. Uns allen hat die Saison super viel Spaß gemacht. Stine ist auf jeden Fall eine Bereicherung für unser Team – spielerisch wie menschlich stimmt gerade sehr viel bei uns im Kader. Es ist schön, dass wir diese Saison endlich mal unser Potenzial konstant abrufen konnten und uns nicht zahlreiche Verletzungen im Weg standen. Besonders stolz dürfen wir über die Siege gegen die „großen“ Mannschaften der Staffel sein. Jetzt können wir wirklich behaupten, dass wir in der Lage sind, jeden in dieser Liga zu schlagen. Der 5. Platz ist für uns wirklich überragend, gerade wenn man sich anguckt, wer dieses Mal im Abstiegskampf gesteckt hat und, dass wir doch ein angenehmes Punktepolster auf die Abstiegsplätze hatten. Daran wollen wir im Feld anknüpfen. Wir haben jetzt schon wieder große Lust auf die kommenden Aufgaben!“ (Mannschaftsführerin Charlotte Salzmann)
 
Der letzte Spieltag hat noch einmal für die ein oder andere Überraschung in der Liga gesorgt. Schneverdingen hätte beinahe die Nordmeisterschaft verpasst, setzt sich aber dann doch aufgrund des besseren Satzverhältnisses gegen den ASV durch. In letzter Sekunde auf den DM-Zug aufgesprungen sind hingegen die Mossis, weil Brettorf die letzten beiden Spieltage patzte und das Ticket aus der Hand gab. Während für Wangersen der Abstieg schon länger feststand, muss auch Kaulsdorf zurück in die zweite Liga.
Der TKH beendet die Saison auf dem 5. Tabellenplatz.
 
Das Team bedankt sich recht herzlich bei allen HelferInnen und den Fans! Vielen Dank für eure großartige Unterstützung in der Saison. Ein großes Dankeschön auch an Mel und Wencke – ihr gehört einfach zur Mannschaft dazu. Danke, dass ihr uns vor allem auch auswärts begleitet habt.
 
Kader der Hallensaison: Stine Burghardt, Annika und Swantje Kohrs, Cindy Ristel, Charlotte Salzmann sowie Karen und Maike Schulz
 
Trainerin: Suse Schulz
 
VfL Kellinghusen : TK Hannover 3:1
(3:11 11:9 11:6 14:12)
Ahlhorner SV : TK Hannover 2:3
(11:9 11:9 8:11 8:11 8:11)

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Faustball: Licht und Schatten beim Doppelspieltag

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Faustballerinnen vom TKH beim Doppelspieltag. Während am Samstag Siege gegen die Favoriten aus Moslesfehn und Ahlhorn gefeiert werden konnten, mussten die Klubberinnen am Sonntag vor heimischen Publikum einsehen, dass sie nicht an diese tadellose Leistung anknüpfen konnten und die Gegner einfach besser waren. Mit 4:4 Punkten kann das Team aber sehr zufrieden sein.

In Moslesfehn waren sowohl die Gastgeberinnen als auch die Hannoveranerinnen von Beginn an wach und lieferten ein tolles Spiel ab. Die TKHlerinnen spielten nahezu fehlerfrei auf und kämpften um jeden Ball. Durch einen sehr souveränen Spielaufbau punktete die hannoversche Angriffsformation konsequent, was durch eine 2:0 Satzführung belohnt wurde. Moslesfehn ließ nicht locker und spielte in der Endphase des dritten Satzes ihre Erfahrung aus und holte sich diesen Durchgang. Doch die Leinestädterinnen waren an diesem Tag zu gut aufgelegt. Beim 11:8 war der Mannschaft von Beginn an anzusehen, dass sie sich diesen Sieg nicht mehr nehmen lassen wollten. Die Spielerinnen umjubelten lautstark diesen wichtigen Sieg.

Im zweiten Spiel standen die TKHlerinnen dem ASV gegenüber. Auch die Tabellenzweiten hatten Schwierigkeiten Lücken im hannoverschen Spiel zu finden. Nach dem ersten Satzgewinn legten die Landeshauptstädterinnen so richtig los. Im zweiten Durchgang gelang ihnen so ziemlich jede Aktion, was sich auch im Ergebnis (11:3) widerspiegelte. Im letzten Satz zeigten die Ahlhornerinnen mehr Gegenwehr, konnten den TKH aber auch nicht mehr von der Siegesstraße verdrängen. Mit 4:0 Punkten und 6:1 Sätzen war der Spieltag in Moslesfehn mehr als erfolgreich.

Daran anknüpfen wollten die Hannoveranerinnen auch auf heimischer Anlage. Leider misslang dieser Versuch. Sowohl gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen als auch gegen den TV Brettorf konnten die Klubberinnen nicht ihre Leistung abrufen. Mit den variabel und teilweise unorthodox geschlagenen Bällen der gegnerischen Schlagfrauen kam das Heimteam nicht wirklich zurecht. Dazu agierte die Mannschaft nicht ganz zu durchschlagskräftig im Angriff. Insgesamt reichte es in beiden Spielen damit nicht für einen Satzgewinn – dafür spielten sowohl Leverkusen als auch Brettorf zu sicher. Dem TKH blieb nur das Nachsehen und die Erkenntnis, dass ihre Gegnerinnen an diesem Spieltag mehr ihre Chancen für sich zu nutzen wussten, als das auf hannoverscher Seite der Fall war.

„Insgesamt können wir zufrieden sein mit unserem Doppelspieltag. Die 4:0 Punkte am Samstag waren schon der Wahnsinn! Da hat wirklich ganz viel zusammengepasst. Das war seit Jahren unsere beste spielerische Leistung würde ich behaupten. Damit brauchen wir uns vor keinem Gegner verstecken! Leider hat es heute gegen Leverkusen und Brettorf nicht gereicht. Ich denke Einige von uns hatten noch ein bisschen den Spieltag von gestern in den Knochen. Natürlich ärgern wir uns, wenn wir beide Spiele so deutlich verlieren, aber wir können uns als Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben bis zum Schluss weitergekämpft. Jetzt blicken wir selbstbewusst auf unsere Aufgabe am kommenden Sonntag. Da wollen wir direkt im ersten Spiel den Klassenerhalt sichern.“ (Charlotte Salzmann)

Nur noch ein Spieltag ist in dieser Saison zu spielen. Am kommenden Sonntag fährt das Team nach Solingen, um dort gegen den Ohligser TV und den Lemwerder TV zu spielen. Beide Teams befinden sich aktuell hinter dem TKH. Damit das so bleibt und der Klassenerhalt gesichert werden kann müssen sie eine der beiden Partien für sich gewinnen.

Die Mannschaft des TKH: Melanie Heidecke, Annika und Swantje Kohrs, Cindy Ristel, Charlotte Salzmann, Maike Schulz sowie Insa Schulze

Trainerteam: Suse Schulz und Aaron Dumke

SV Moslesfehn :              TK Hannover     1:3          10:12     10:12     14:12     8:11      

TK Hannover     :              Ahlhorner SV     3:0          11:8       11:3       14:12    

TK Hannover     :              Bayer 04 Leverkusen      0:3          9:11       8:11       7:11      

TK Hannover     :              TV Brettorf         0:3          8:11       6:11       2:11

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Faustball: Frauen ohne Punkte auf heimischer Anlage

Trotz harten Kampfes bei Wetterbedingungen, die eher im April zu erwarten wären, mussten sich die TKH-Frauen auf heimischer Anlage sowohl den Staffelanführerinnen aus Schneverdingen als auch den DM-Ausrichterinnen aus Kellinghusen geschlagen geben.

Die erste Partie gegen Kellinghusen startete mit zahlreichen Eigenfehlern auf hannoverscher Seite. Somit standen die Klubberinnen schnell vor der Herausforderung, einen Rückstand aufzuholen. Zwar gelang es zum Ende des Satzes ins Spiel zu finden und eine bessere Präsenz auf dem Spielfeld zu zeigen, trotzdem ging der erste Durchgang mit 7:11 deutlich an die Gäste aus dem hohen Norden. Auf der anderen Feldseite zeigten sich die TKH-Mädels wie verwandelt. Die Eigenfehlerquote ging deutlich nach unten und aus einem ruhigen Spielaufbau punkteten Cindy Ristel und Swantje Kohrs im Angriff konsequent – 11:6. Im nachfolgenden Satz lief dann überhaupt nichts mehr. Die Hannoveranerinnen brachen zusammen und mussten zusehen, wie Kellinghusen immer weiter punktete. Vor allem mit den halb geschlagenen Bällen und Angriffen über die Mitte punkteten Jaqueline Böhmker und Anika Bruhn effektiv. Der TKH reagierte und stellte auf zwei Positionen um. Charlotte Salzmann rückte für Maike Schulz ins Zuspiel, Insa Schulze übernahm Salzmanns Position in der Abwehr. Der Satzrückstand konnte dadurch allerdings nicht mehr verhindert werden und der Satz ging mit 2:11 verloren. Abermals brachte jedoch der Wechsel der Feldseite den Erfolg zurück. Es entwickelte sich ein spannendes Match, bei dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Der TKH war am Ende von Satz vier sehr wachsam und holte sich die entscheidenden Bälle und damit den Satzgewinn – 11:9. Die Partie musste im fünften Satz entschieden werden. Die Klubberinnen waren zum Seitenwechsel im Vorteil und führten mit 2 Bällen, die VFLerinnen kämpften sich zurück und holten bis zum 9:9 auf. Dann geriet ein Zuspiel bei Hannover zu weit. Jaqueline Böhmker schlug den nachfolgenden Ball als Ass über die Leine und durfte sich somit über den Sieg ihres Teams freuen.

Im zweiten Spiel gegen den Liga-Primus Schneverdingen brauchten die TKHlerinnen nahezu die ersten beiden Sätze, um in das Spiel mit einzusteigen. Vorher spielten die Schneverdingerinnen stark auf und setzten die Hannoveranerinnen mächtig unter Druck. Diesen gelang es leider nicht im Angriff gegenzuhalten – 6:11. Zu Beginn des zweiten Satzes spielte Petrus seine Laune aus und ließ sintflutartigen Regen auf die Spielerinnen herab. Erwartungsgemäß führte dies zu schnelleren Punkten, die direkt aus den Angaben der Schlagfrauen entstanden – 5:11. Im dritten Satz witterten die Gastgeberinnen dann ihre Chance. Die hannoversche Abwehr stellte sich immer besser auf die Angriffe ihrer Gegnerinnen ein und punktete selbst gut auf der Seite des TV Jahns. Am Ende behielten die TKH-Damen jedoch nicht die Nerven – 8:11. Siegerinnen der Regen-Schlacht waren somit die Tabellenführerinnen.

„Wir haben heute einfach zu inkonsequent gespielt. Wir zeigen zwischendurch wirklich tollen Faustballsport und präsentieren uns dann in der nächsten Minute ganz anders. Das müssen wir ablegen. Wir hätten heute natürlich gerne Punkte geholt, trotzdem sind Kellinghusen und vor allem Schneverdingen nicht die Gegnerinnen, die wir schlagen müssen, um die Liga zu halten. Nächste Woche steht der Doppelspieltag an. Da erwarten uns dann schon eher die Gegner, die es zu schlagen gilt – und das haben wir auch vor! Wir werden die kommenden Trainingseinheiten bestmöglich nutzen, um an unseren Schwachstellen zu arbeiten. Für heute gilt es die Niederlagen aus dem Kopf zu bekommen und im Anschluss erst die Konzentration auf die neuen Aufgaben am kommenden Wochenende zu lenken.“ (Charlotte Salzmann)

Nach diesem Spieltag steht das Team auf dem 7. Tabellenplatz. Nächstes Wochenende geht es am Samstag nach Moslesfehn (Gegner: Moslesfehn und Ahlhorn) und am Sonntag wird dann auf heimischen Platz gespielt. Beginn ist um 11 Uhr.  Die Mannschaft kann Unterstützung bei den wichtigen Spielen gegen Leverkusen und Brettorf gut gebrauchen – also kommt vorbei!

Der Kader des TKH: Melanie Heidecke, Annika und Swantje Kohrs, Cindy Ristel, Charlotte Salzmann, Maike Schulz sowie Insa Schulze

Trainerteam: Suse und Udo Schulz

TK Hannover    :              VfL Kellinghusen              2:3          [7:11       11:6       2:11       11:9       9:11]

TK Hannover     :              TV Jahn Schneverdingen             0:3          [6:11       5:11       8:11]

 

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Faustball Spielberichte

TKH-Frauen trotzen allen Umständen

 Eine ganz starke Vorstellung lieferten die TKH-Frauen in Lemwerder ab. Weder die Gegner noch der kräftige Wind konnten die Mannschaft von der Siegesstraße wegblasen – sowohl die Gastgeberinnen als auch der Ohligser TV wurden mit 3:1 besiegt. Damit durften sich die Hannoveranerinnen über 4:0 Punkte freuen!

Auf ihren ersten Einsatz musste das Team lange warten. Der Lemwerder TV benötigte 5 Sätze um gegen den Ohligser TV zu gewinnen. Erst im zweiten Spiel durften dann auch die Klubberinnen ran. Bedauerlicherweise mussten sie ohne Abwehspielerin Swantje Kohrs, die weiterhin eine Leistenzerrung auskuriert, antreten.

Die angeschlagene Schlagfrau Cindy Ristel zeigte gleich mit ihrer ersten Angabe gegen den Ohligser TV, dass sie sich nicht von einer Erkältung aufhalten lässt. Mit einer sehr konzentrierten und nahezu fehlerfreien Leistung, was aufgrund der Windverhältnisse besonders hervorzuheben ist, holten sich die Leinestädterinnen die ersten beiden Sätze (11:8/11:5). Im dritten Satz sorgten einige Eigenfehler dafür, dass beim OTV der Kampfgeist geweckt wurde. Der Satz verlief lange Zeit ausgeglichen. Kleinigkeiten sorgten dafür, dass die Ohligser den Durchgang am Ende mit 9:11 gewinnen konnten. Dass die TKHlerinnen diese Partie jedoch unbedingt gewinnen wollten, wurde im vierten Satz deutlich. Zu Beginn geriet das Team unglücklicherweise in einen 2-Punkte-Rückstand und hatte Schwierigkeiten, diesen wieder aufzuholen. Auf einen Punkt kam der TKH immer wieder ran, musste sich dann aber den gut platzierten Bällen der gegnerischen Schlagfrauen geschlagen geben. Als dann durch eine hervorragende Abwehrleistung endlich der ersehnte Ausgleich gelang, konnten die Hannoveranerinnen Druck auf ihre Gegnerinnen ausüben. Diese wehrten sich mit allen Kräften, konnten das TKH-Team aber nicht mehr daran hindern den letzten Punkt für sich zu verbuchen (13:11).

In der zweiten Partie rückte Annika Kohrs für Charlotte Salzmann in die Abwehr. Zusammen mit Insa Schulze wehrte sie im Folgenden die Bälle des Lemwerder TVs souverän ab. Abermals war es eine konzentrative Meisterleistung, die die Hannover-Fünf auf den Platz legte. Das 11:7 belohnte die Mädels dafür. Leider konnte das Niveau nach dem Seitenwechsel nicht gehalten werden. Der TKH knickte ein. Es schlichen sich vermehrt Eigenfehler in das Spiel. Trainerin Suse Schulz reagierte und brachte die Abwehrspielerin Charlotte Salzmann für die Angreiferin Melanie Heidecke ins Spiel. Doch die Lemwerder-Führung war bereits zu groß. Ungefährdet holten sich die Hausherrinnen den zweiten Satz. Im dritten Durchgang lief es auf hannoverscher Seite wieder gut. Salzmann rückte in die Mitte, Maike Schulz übernahm die vorne rechts Position. Jetzt war der TKH in alter Stärke zurück und bestimmte das Spielgeschehen. In zwei ungefährdeten Sätzen sorgte die Abwehr von Hannover dafür, dass die Schlagfrauen aus Lemwerder kaum noch Punkten konnten, während die Leinestädterinnen über ihren ruhigen Spielaufbau einen Punkt nach den nächsten holten. Riesenjubel folgte dann beim Endergebnis von 3:1 über die beiden gewonnen Spiele.

„4:0 Punkte! Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mädels und auf das, was die hier heute gezeigt haben! Wir sind von den drei Mannschaften am besten mit den Windverhältnissen klargekommen. Unsere Abwehr und unser Zuspiel waren heute spitzenmäßig, sodass Cindy und Mel vorne gut punkten konnten.“, so Trainerin Suse Schulz, die durch sehr gute taktische Maßnahmen großen Anteil am Erfolg der Mannschaft hatte.

Durch die 4 gewonnen Punkte macht der Blick auf die aktuelle Tabelle viel Spaß. Die TKHlerinnen stehen auf dem 3. Tabellenplatz hinter dem punktgleichen Ahlhorner SV. Nächste Woche geht die Reise dann nach Leverkusen, wo neben den Gastgeberinnen der TV Brettorf wartet. Die Mädels haben dort vor, erneut eine tolle Leistung zu zeigen.

Der Kader des TKH: Melanie Heidecke, Annika und Swantje Kohrs, Cindy Ristel, Charlotte Salzmann, Maike Schulz sowie Insa Schulze

Trainerin: Suse Schulz

Ohligser TV     :           TK Hannover   1:3       8:11     5:11     11:9     11:13  

Lemwerder TV           :           TK Hannover   1:3       7:11     11:5     5:11     5:11

 

1.Herren

Am vergangenen Wochenende stand für die Faustballer des TKHs der nächste Heimspieltag auf dem Programm. Als Gast wurde der TSV Hagen 1860 auf heimischer Anlage empfangen. Beide Mannschaften befanden sich nach den ersten zwei Spieltagen im Mittelfeld der Tabelle.

Das erklärte Ziel der Hagener ist die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Das Ziel der Klubberer war es zunächst vor allem aus den Fehlern des letzten Wochenendes zu lernen und nicht schon zu Beginn der Partie in Rückstand zu geraten. Das Spiel begann ausgeglichen und beide Teams spielten auf Augenhöhe. Mit einem 9:11 endete der erste Satz schlussendlich mit dem besseren Ende für den Gast aus Hagen.

Im darauffolgenden Satz führten zu unsichere Ballannahmen und kleinere Unkonzentriertheiten der Hannoveraner zu einer knappen Niederlage (10:12). Die immer stärker aufspielenden Hagener punkteten im dritten Satz konsequent mit der Angabe und bauten das Spiel aus der Abwehr heraus hervorragend auf. Die Leinestädter fanden in diesem Satz nicht ins Spiel und gingen mit einem 7:11 in die Spielpause.

Es galt sich nun zu sammeln und den Blick nach vorne zu richten. Um den starken Angaben des Hagener Schlagmanns Philip Hofmann Herr zu werden wurde die hannoversche Abwehr ausgetauscht. Für Merlin Sommer und Ole Brune spielten nun Jonas Brune und Jan Bozionek. Bedauerlicherweise führte diese Umstellung nicht direkt zu einem besseren Ergebnis. Im Angriff der Hannoveraner wurden zu viele Fehler gemacht und die Hagener punkteten nach Belieben. Mit einem eindeutigen 3:11 sand die Mannschaft einem 0:4 Satzrückstand gegenüber.

Im fünften Satz konnten die Männer vom TKH dann endlich ihr Können unter Beweis stellen. Sie spielten wie ausgewechselt. Mit deutlich mehr Agilität in der Abwehr und mit erstaunlicher Sicherheit im Angriff wurde der 4. Satz 11:7 gewonnen. Leider war diese Hochphase nur von kurzer Dauer. Im letzten Satz des Spiels musste sich der TKH durch zu viele Fehlangaben und Eigenfehler schlussendlich mit 5:1 Sätzen geschlagen geben

Hauptangreifer Alvaro Mödinger nach dem Spiel: „Wir müssen nun versuchen den Blick nach vorne zu richten und dieses Spiel aus den Köpfen zu bekommen. Mit dem VfL Kellinghusen und dem VfK Berlin haben wir nächstes Wochenende keine leichten Gegner vor uns.“

Der TKH befindet sich nun auf dem 6. Tabellenplatz und spielt am kommenden Samstag auswärts gegen den direkten Tabellennachbarn, den VfL Kellinghusen, sowie den Tabellenzweiten, den VfK Berlin.

Für den TKH spielten Merlin Sommer, Aaron Dumke, Christos Michalakis, Jonas und Ole Brune, Alvaro Mödinger und Jan Bozionek. Betreuer des Teams war Ole Hermanns.

TK Hannover : TSV Hagen 1860                 1:5          (9:11  10:12  7:11  3:11 11:7  4:11)

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Faustball: Frauen und Männer erfolgreich zum Saisonstart

+++ Frauen überzeugen beim Saisonstart in Schneverdingen +++
 
Ein gelungener Auftakt in die Saison ist den TKH-Frauen in Schneverdingen gelungen. Dort standen sie einer schwierigen Aufgabe gegenüber. Neben den Gastgeberinnen und gleichzeitig Anwärterinnen auf die Staffelmeisterschaft wartete das Team aus Kellinghusen, das im März Vizemeister bei der Deutschen-Hallenmeisterschaft wurde. Nach einer 0:3 Niederlage gegen den TV Jahn Schneverdingen konnten die Hannoveranerinnen einen 0:2 Rückstand drehen und sich in einem umkämpften Spiel den Sieg gegen den VFL Kellinghusen holen.
 
Die Hannoveranerinnen erwischten zunächst einen guten Start gegen die Heidschnucken. Die Partie begann ausgeglichen. Beim Stand von 3:3 schaltete die Schneverdinger-Fünf dann aber einen Gang höher und zog davon, während die TKHlerinnen noch keine ausreichende Präsenz auf dem Feld zeigten. Der Satz ging mit 6:11 an die Gastgeberinnen. In Satz zwei und drei war bei den Hannoveranerinnen eine deutliche Steigerung zu beobachten. Zunehmend konnten die Bälle von Nationalangreiferin Aniko Müller entschärft und selbst Druck auf die gegnerische Abwehrformation gemacht werden. Insbesondere zur Satzmitte konnten sich die Leinestädterinnen in beiden Sätzen zunächst absetzen und die Schneverdinger zu einer Auszeit zwingen. Leider gelang es nicht, die Führungen auch „nach Hause“ zu bringen – zu routiniert spielten die Heidschnucken ihre Erfahrung (aktuell vier Spielerinnen im erweiterten Kader der Nationalmannschaft) aus. Denkbar knapp mussten sich die Klubberinnen den diesjährigen Anwärterinnen auf die Staffelmeisterschaft geschlagen geben (13:11/12:10). Die Schneverdingerinnen mussten sich jedoch ordentlich für diesen ersten Sieg in der Saison strecken.
 
Im zweiten Spiel stand das Team dann den Frauen aus Kellinghusen gegenüber. Im ersten Satz wurden die TKHlerinnen vom gegnerischen Angriff überrollt. Beim 4:11 spielte die Mannschaft noch gar nicht wirklich mit. Im zweiten Durchgang konnte man sich zwar steigern, doch erneut war Kellinghusen durchsetzungsstärker – 7:11. Beim Seitenwechsel nahm Suse Schulz taktische Veränderungen vor. Maike Schulz ersetzte die bis dahin gut agierende Melanie Heidecke auf der Position vorne rechts. Für Schulz rückte Charlotte Salzmann in die Mitte, während Annika Kohrs Salzmanns Abwehrposition übernahm. Eine Veränderung, die sich bezahlbar machte. Nach diesen Positionswechseln ging ein Ruck durchs hannoversche Team. Auf allen Positionen war eine deutliche Leistungssteigerung zu vermerken. Die Mannschaft spielte konzentriert auf und setzte den Hallen-Vize ordentlich unter Druck. In Satz 3 und 4 führten die Hannoveranerinnen durchgehend und konnten beide Sätze mit 11:7 und 11:8 gewinnen. Dementsprechend sollte die Partie in die Verlängerung gehen. Der Start gehörte dem Team aus dem hohen Norden. Mit schwierigen halblang gespielten Bällen kämpften sich die Kellinghusener zurück ins Spiel, nun war es der TKH, der dauerhaft einem Rückstand hinterherlaufen musste. Unbedingter Siegeswille war dann beim Stand von 6:9 zu beobachten. Die Klubberinnen gaben keinen Ball verloren und holten Punkt für Punkt auf. Beim Stand von 9:9 war sicherlich der spannendste und spektakulärste Ballwechsel des Spieltages zu beobachten – mit dem besseren Ende für das Team aus Hannover. Und nachdem beim Stand von 10:9 Kellinghusens Angriff knapp ins Seitenaus flog, umjubelten die TKH-Frauen lautstark ihren ersten Saisonsieg.
 
„Besonders hat mich gefreut, dass wir schon einmal 2 Punkte sammeln konnten und dann auch noch gegen so einen starken Gegner. Wir konnten heute das Ausrufezeichen, dass wir beim TKH Turnier gesetzt haben mit unserer Leistung untermauern. Einen besonders tollen Start in diese Saison hatte Insa, die wir wieder in unserer Mannschaft begrüßen durften. Sie hat unmögliche Bälle gekratzt und hat mal wieder gezeigt, was in ihr steckt. Insa wir freuen uns riesig, dass du dabei bist! Ich freue mich auf die kommenden Spieltage; mit so einer klasse Mannschaft ist noch Vieles möglich!“ (Annika Kohrs)
 
Mit ihrer Punkteausbeute von 2:2 Punkten gegen zwei absolute Spitzenteams kann die Mannschaft sehr zufrieden sein. Die Tabelle ist nach diesem Spieltag jedoch wenig aussagekräftig. Zurzeit findet sich der TKH auf dem 7. Tabellenplatz wieder, ist aber punktgleich mit dem 3. Platz. Nächste Woche warten dann zwei wichtige Spiele auf die Hannoveranerinnen. In Lemwerder treffen sie auf den Ohligser TV und die Gastgeberinnen.
 
Der TKH-Kader: Melanie Heidecke, Annika und Swantje Kohrs, Cindy Ristel, Charlotte Salzmann, Maike Schulz sowie Insa Schulze
 
Trainerin der Mannschaft: Suse Schulz
 
TV Jahn Schneverdingen : TK Hannover 3:0
[11:6 13:11 12:10]
 
TK Hannover : VfL Kellinghusen 3:2
[4:11 7:11 11:7 11:8 11:9]
+++ Männer: Sieg auf eigenem Boden +++
 
Die Hannoveraner taten sich am vergangenen Wochenende bei ihrem Saisonauftakt schwer. Nach einer in 5:1 Sätzen deutlichen Niederlage gegen den Ahlhorner SV am Samstag in Ahlhorn mussten die TKHler am darauffolgenden Sonntag in Hannover ans Werk.
Hier stand ihnen der SV Moslesfehen gegenüber. Schon in der letzten Saison war diese Begegnung entscheidend. Beide Mannschaften kämpften bis zum Schluss um den verbleib in der 1. Bundesliga in der Halle. Damals sicherten sich der mit dem Spiel TKH den Klassenerhalt. Auch in der Feldsaison sehen sich beide Mannschaften als direkte Konkurrenz, wodurch dieses Spiel besonders wichtig und daher hart umkämpft war. In einem Krim,i bei dem der TKH zunächst mit 3:0 Sätzen hinten lag, kämpften sich die Hannoveraner zurück. Nach einem 3:3 folgten zwei Sätze mit unglaublich starken Ballwechseln, bei denen auch die Favoriten der deutschen Meisterschaft nicht besser hätten aussehen können. Es blieb bis zum Ende ein Match auf höchstem Faustballniveau, in dem die Hannoveraner am Ende ein Quäntchen mehr Glück hatten und den Sieg in 5:4 Sätzen in der Verlängerung bei einem Spielstand von 12:10 nach Hause bringen konnten. Die Erleichterung war den Hannoveranern nach dem Spiel anzumerken. Trainer Ole Herrmanns nach dem Spiel: „Wenn man die ersten 3 Sätze vernachlässigt, haben wir heute eine Spitzenleistung gezeigt. Wir haben das Niveau, das wir beim TKH-Turnier gezeigt haben, heute nochmal auf den Platz bringen können. So war das Wochenende trotz der Niederlage gegen den Ahlhorner SV glücklicherweise doch noch erfolgreich.“ Die Moslesfehener zeigten sich trotz der ärgerlichen Niederlage nach dem Spiel als sportliche Verlierer und gratulierten den Hannoveranern zu ihrem Sieg. Nach den ersten zwei Spieltagen stehen die Hannoveraner auf dem 5. Tabellenplatz.
 
Am kommenden Samstag spielen die TKHler wieder auf der heimischen Anlage in Kirchrode gegen den derzeit Tabellenvierten TSV Hagen. Spielbeginn ist um 16 Uhr.
 
Wir erwarten ein spannendes Spiel. Auf dem TKH-Turnier konnten sich die Hannoveraner bereits gegen den Gegner aus NRW durchsetzen, ob das auch in der Saison funktioniert, erfahren wir am kommenden Wochenende.

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Faustball: TKH Turnier-Erfolg

Ein erfolgreiches TKH-Turnier 2019 geht zu Ende. Montag wurden die letzten Spuren von 2 tollen Turniertagen mit über 400 aktiven Faustballern vorrangig der 1. und 2. Bundesliga und zahlreichen Jugendmannschaften beseitigt. Suse Schulz, Trainerin der beiden TKH-Damenmannschaften und eine der Hauptverantwortlichen für das Turnier sagt dazu: „Es ist einfach klasse, was wir hier jedes Jahr auf die Beine stellen. Dieses Jahr war das Wetter zwar bescheiden, aber wir Faustballer, die Helfer und die zahlreichen Besucher haben sich davon nicht unterkriegen lassen. Das hat sich am Ende auch absolut bezahlt gemacht.“ Sie redet dabei von den Erfolgen, die die TKH-Mannschaften dieses Jahr verzeichnen konnten.
Die Männermannschaft hat es nach über 20 Jahren endlich wieder geschafft, das Turnier zu gewinnen. Als Erste von 28 Mannschaften verließ sie nach dem Finale gegen Brettorf glücklich den Platz. Mannschaftsführer Aaron Dumke dazu: „Das war einfach eine souveräne und großartige Leistung meiner Mannschaft. Gerade, weil wir uns in der letzten Saison so schwer getan haben und sogar um den Abstieg zittern mussten, bedeutet uns dieser Sieg sehr viel. Da viele Mannschaften das Turnier als Vorbereitung für die am Sonntag startende Saison nutzen, sind wir hier auf nahezu alle Mannschaften gestoßen, gegen die wir auch in der Saison spielen müssen. Da als Sieger herauszugehen macht Hoffnung für die nächsten Wochen.“
Auch die Frauen schnitten so gut wie lange nicht mehr ab. Für sie war das Turnier ebenfalle eine gute Gelegenheit ihre Schlagfähigkeit in der 1. Bundesliga für die kommende Saison zu testen. Das ist erfolgreich gelungen. Mit nur einem Punkt verlor die Mannschaft um Mannschaftsführerin Charlotte Salzmann nur mit einem Punkt Rückstand in letzter Sekunde knapp das Halbfinale gegen den Ohligser TV. Im Spiel um Platzt 3 gegen Leverkusen brillierte die Mannschaft dann aber wieder. Schlagfrau Swantje Kohrs nach dem Spiel glücklich: „Wow, ich bin stolz auf uns! Wir haben uns durch viel Training zurückgearbeitet. Die verletzungsbedingten Ausfälle sind Vergangenheit und dadurch haben wir eine viel größere Sicherheit und eine Ruhe in der Mannschaft, die sich heute auch erkennen ließ. Ich finde es toll, was wir hier gestern und heute gezeigt haben.“ Den Turniersieg im Frauenbereich sicherte sich im Finale gegen den Ohligser TV der TV Jahn Schneverdingen.
 
Wir bedanken uns bei den über 100 Helfern für dieses grandiose Wochenende! Ohne euren selbstlosen Einsatz jedes Jahr wäre das alles nicht möglich!

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TKH-Turnier 2019 in Kirchrode

Zum 29. Mal findet am kommenden Wochenende hier in Hannover der alljährliche Saisonauftakt im Faustball statt. Dabei wird die TKH-Sportanlage in Kirchrode wieder zum Mekka des Faustballsports. Insgesamt 24 Frauen- und 28 Männermannschaften kämpfen Samstag und Sonntag, um den begehrten Turniersieg. Anreisen werden zahlreiche Bundesligamannschaften, die das Turnier als Vorbereitung auf die Saison nutzen. Auch die Nationaltrainer der Männer und Frauen werden das Turnier nutzen, um vielversprechende Talente und alt eingesessene Nationalspieler zu sichten. Auch die Jugend zeigt auf den hinteren Feldern ihr Können. Neben den knapp 500 aktiven Spielern tummeln sich zahlreiche Gäste auf dem schönen Gelände in der Tiergartenstraße 23 (Bahnstation Bleekstraße). Diese Veranstaltung sollte man neben dem sportlichen Ehrgeiz auch aufgrund der Atmosphäre auf keinen Fall verpassen. Auch ohne den Sport zu kennen, ist das TKH-Turnier eine Freude für Jung und Alt. Die Hannoveraner selbst nehmen mit 3 Bundesligamannschaften teil und werden alles daran setzen ihr Turnier zu gewinnen.
 
Der Eintritt ist wie jedes Jahr frei. Ab 11 Uhr werden bis in die späten Abendstunden leckeres vom Grill und frische Salate verkauft. Außerdem gibt es Kaffee und ein großes Kuchenbuffet. Für Erfrischungsgetränke und frisch gezapftes Bier ist selbstverständlich auch gesorgt. (Samstag Vorrunde ab 11.30 Uhr – 19 Uhr | Sonntag Finalrunde ab 9.00 Uhr)
 

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Faustball: Männer gewinnen das Saisonfinale und halten die Klasse

Klarer hätte die Ausgangslage der Hannoveraner vor dem letzten Spiel der Saison nicht sein können. Durch den Sieg in der Ferne am vergangenen Wochenende gegen Kellinghusen hatte es der Klubb wieder in der eigenen Hand, die 1. Liga zu halten. Doch es musste gegen den bereits abgestiegenen Gast aus Moslesfehn ein Sieg her.
Der SV Armstorf saß den Hannoveranern punktgleich und nur durch ein schlechteres Satzverhältnis im Nacken. Damit belegte die Mannschfat den zweiten Abstiegsplatz hinter dem TKH. Die Mannschaft um Trainer Ole Herrmanns konnte sich, wie erwartet, nicht auf den Tabellenführer – den Ahlhorner SV – verlassen. Die Armstorfer gewannen in Ahlhorn in 5:0 Sätzen. Das war unter anderem dem geschuldet, dass die Ahlhorner ohne ihre zwei wichtigen Leistungsträger antraten, da diese verletzt ausfielen.
Gegen den SV Moslesfehn, der ohne seinen Hauptangreifer nach Hannover reiste, starteten die Klubber mit Christos Michalakis im Rücksschlag und unterstützt von Aaron Dumke in der Angabe. In der Abwehr mit den Brune Brüdern Ole und Jonas und Merlin Sommer. Konzentriert und höchst motiviert begann das Team um Trainer Herrmanns. Von Anfang an hatten die Brustringträger die gegnerischen Angriffe im Griff, bauten konsequent sicher auf und punkteten ein ums andere Mal. Der Gast aus dem Oldenburger Land hatte dem nicht viel entgegenzusetzten. Doch noch vor dem Spiel hatte Ole Hermanns vor den Moslesfehnern gewarnt. Das Hinspiel verloren die Hannoveraner noch durch eine der schlechtesten Saisonleistungen in 3:5 Sätzen. So entwickelte sich nach zwei souverän gewonnen Sätzen (11:3, 11:5) doch noch ein offener Schlagabtausch. Die „Mossis“ zeigten sich kampfstark und profitierten immer wieder von einer zeitweisen Unkonzentriertheit und dummen Fehlern der Hausherren. Am Ende der nächsten drei Sätze konnte die Heimmannschaft, für die nach dem dritten Satz auch Jan Bozionek und später auch der Chilene Alvaro Mödinger in die Partie kamen, die entscheidenden Punkte machen. So gewannen die Leinestädter glücklich mit 5:0 Sätzen die Partie.
Durch den Sieg konnte sich der Klubb gegen den SV Armstorf im Fernduell behaupten und spielt aufgrund des besseren Satzverhältnisses und der 10:18 Punkte auch in der nächsten Saison weiterhin in der 1. Bundesliga auf.
Bedanken möchte sich die Mannschaft bei allen Zuschauern, die die Mannschaft die ganze Saison über unterstützt hat. Ein ganz besonderer Dank geht alle Helfer. Ohne euch wäre das spielen in der Bundesliga nicht möglich!
Für den TKH unter Trainer Ole Hermanns spielten: Aaron Dumke, Jan Bozionek, Christos Michalakis, Alvaro Mödinger, Merlin Sommer, Ole und Jonas Brune.
TK Hannover – SV Moslesfehn 5:0 ( 11:3, 11:5, 12:10, 11:8, 11:9)

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Rückschlag: Faustballer rutschen auf Abstiegsplatz

Die Faustballer des Turn-Klubb zu Hannover unterlagen im Heimspiel am Samstag, den 03. Februar, nach einer zu spät gestarteten Aufholjagd dem Tabellendritten TV GH Brettorf mit 3:5.


Die Gäste aus Brettorf, die bisher eine gute Saison spielen und um die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft kämpfen, reisten mit Schlagmann Hauke Rykena an, der schon in der Hinrunde ein starkes Spiel gegen die Hannoveraner machte. Dementsprechend war die Taktik der Leinstädter, ihn von Anfang an aus dem Spiel zu nehmen. Dies wurde jedoch nicht umgesetzt und so fand der gegnerische Schlagmann zu leicht ins Spiel. Gleich im ersten Satz lief der TKH einem 4:0 Punkte-Rückstand hinterher. Die Schlagmänner des TKHs fanden überhaupt nicht ins Angriffsspiel, während Rykena immer wieder punktete. Der Satz ging klar mit 11:3 an die Gäste.


Im zweiten Satz kamen die Hannoveraner auch dadurch etwas besser ins Spiel, dass sie etwas konsequenter als zuvor auf den Brettorfer Schlagmann spielten. Leider gelang es den Brettorfern auch aus dem Angabenspiel immer wieder sehenswert zu punkten. Somit wurde der Satz knapp mit 11:9 verloren. Im dritten Satz setzte sich der TV GH Brettorf wieder deutlicher durch, da sich erneut Fehler in den Angriff der Klubberer schlichen. Nach dem 11:7 für Brettorf ging es für die Heimmannschaft mit einem 3:0 Rückstand in die Pause.


Im darauffolgenden Satz begann der Turn-Klubb deutlich besser. Die Leinestädter erspielten sich eine Führung von 3 Punkten, ließen die Brettorfer jedoch durch zu viele Angabenfehler zu leicht wieder herankommen. Brettorf gelang der Punkt zur Führung mit 10:9, woraufhin die Klubberer erneut versäumten, den Brettorfer Schlagmann mit der Angabe aus dem Spiel zu nehmen. Mit einem sehenswerten Preller punktete Rykena zum Satzgewinn mit 11:9 und zur 4:0 Satz-Führung.
Mit dem Rücken zur Wand spielte der Turn-Klubb dann frei auf. Mit plötzlichem Mut wurde durch variables Zuspiel der gegnerische Block umspielt und somit endlich die Spielidee des Trainers umgesetzt. Wie ausgewechselt punkteten die Hannoveraner immer wieder. Drei Sätze lang fanden die Brettorfer kein Mittel gegen die Angriffsschläge der Klubberer und mit 11:5, 11:4 und 11:5 gewannen die Leinstädter souverän die Sätze und verkürzten auf einen 3:4 Satz-Rückstand.


Der darauffolgende Satz begann umkämpft und die Brettorfer fanden wieder mehr Zugang zum Spiel. Letztendlich waren es aber die Hannoveraner selbst, die das Spiel aus der Hand gaben. Mit mehr als 5 Schlagfehlern war in diesem Satz gegen konstant spielende Brettorfer nichts zu holen. Somit verlor der TK Hannover den Satz mit 6:11 und damit das Spiel mit 3:5 Sätzen.


Die Spieler des Turn-Klubbs müssen nun erarbeiten und hinterfragen, wieso man in der Lage ist, dem Tabellendritten in drei aufeinanderfolgenden Sätzen keine Chance zu lassen, diese Leistung aber erst zu spät im Spiel abgerufen wird. Durch den unerwarteten Sieg des SV Armstorf über den VfK Berlin rutschen die Hannoveraner nun hinter den Abstiegskonkurrenten auf den vorletzten Tabellenplatz.
Für den TKH spielten: Merlin Sommer, Aaron Dumke, Christos Michalakis, Alvaro Mödinger, Ole und Jonas Brune; Coach: Ole Hermanns

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