Neuigkeiten

16.09.2017

TKH-Fechter sammeln Punkte und Erfahrung in Osnabrück

K.O.-Gefecht zwischen Philipp und Dogu

Am Samstag, den 16. September 2017 fand der Osnabrücker Degen Pokal 2017 statt. Ursprünglich war das Turnier noch in der vergangenen Saison im Mai angesetzt, musste dann aber aus organisatorischen Gründen verschoben worden.

Ob es daran lag, ist unklar, jedenfalls war die Beteiligung sehr überschaubar. Im Herrendegen waren nur neun Teilnehmer am Start, davon allein 3 aus dem TKH.

Gefochten wurden 2 Setzrunden (4er und 5er) und ein anschließendes 16er K.O. Das einzige Gefecht im 16er Tableau mussten Philipp Frenz und Burat Dogu Demirel bestreiten. Philipp setzte sich hier knapp durch. Im Finale der letzten 8 musste er dann gegen Vize-Landesmeister Stefan Wolfteich aus Hildesheim antreten, den er gehörig ins Schwitzen brachte, sich dann aber mit 12:15 geschlagen geben musste.

Rainer Rauch war nach den Runden an 2 gesetzt, zog deutlich mit einem 15:5 Erfolg ins Halbfinale ein. Dort traf er auf Niklas Schlüter (Braunschweig), der in dem spannenden Kampf letztlich der Glücklichere war und mit 15:14 knapp triumphieren konnte. Anschließend setzte sich Niklas auch noch gegen Stefan Wolfteich (Hildesheim) durch – herzlichen Glückwunsch zum Turniersieg!

Die Platzierungen aus Sicht des TKH:

3. Rainer Rauch

8. Philipp Frenz

9. Burat Dogu Demirel

 

(Rainer Rauch)

27.08.2017

Erfolgreicher Saisonauftakt in Ratzeburg

Beim Traditionsturnier in Ratzeburg – 58. „Alte Salzstraße“ am 26./27. August errang Rainer Rauch einen guten 6. Platz. Das Teilnehmerfeld bestand in diesem Jahr aus 43 Startern aus 5 Nationen. Das Besondere an diesem Turnier ist der Modus – es werden Runden gefochten bis zum 8er K.O.-Finale. Der Samstag lief mit 5:0, 4:1 und 4:1 Siegen glatt durch. Weiter ging es am Sonntag mit den letzten 18 Teilnehmern. Auch die erste Runde am Sonntag absolvierte Rainer noch problemlos mit 4:1 Siegen. Die letzte Runde wurde dann zu einer Zitterpartie:

Erst im letzten Gefecht gegen Florian Gerlach (OSC Potsdam), für den es ebenfalls um den Aufstieg ging, gelang der entscheidende zweite Sieg, der für den Einzug ins Finale der letzten 8 erforderlich war. Hier unterlag Rainer dem Bremer Meister Wladimir Welsch (FC Bremen-Nord) mit 12:15. Turniersieger wurde Noe Walter (Osnabrücker SC). 

Ergebnisse als PDF

10.06.2017

33. Huckup-Turnier in Hildesheim

Drei Kinder des TKH nahmen am Huckup-Turnier in Hildesheim teil.
Am Samstag startete Jacob Wiebelitz im B-Jugend-Jahrgang 2003 und gewann eine Bronzemedaille. Im B-Jugend-Jahrgang 2004 mußte sich Daniel Ghalambor mehr Gegnern stellen. Am Ende belegte auch er einen dritten Platz und konnte mit einer Bronzemedaille nach Hause fahren.
Am Sonntag trat Jacob in der A-Jugend nochmals an. Dort steigerte er sich von Gefecht zu Gefecht und und konnte schließlich sogar den A-Jugend Landesmeister und späteren Turniersieger Rafalzyk aus Soltau deutlich schlagen. Das erste k.o.-Gefecht ging dann leider verloren. In diese Klasse muß Jacob noch „hineinwachsen“. Lerneffekt: Niemand ist unschlagbar und die Körpergröße ist nicht unbedingt ausschlaggebend.

Schließlich startete Max Quilitsch noch bei den Schülern Jahrgang 2006. Auch er steigerte sich von Gefecht zu Gefecht, seine Aktionen wurden immer genauer. Am Ende der Runde landete er mit nur einer Niederlage auf dem zweiten Platz und wurde mit der Silbermedaille belohnt.
Für die Kinder brachte dieses Turnier außer den Medaillen viele Lernerfolge, die im Training jetzt weiter geübt werden können.

Karin Jansen

Siegerehrung Max

24.05.2017

14. Europameisterschaften der Senioren in in Chiavari (ITA)

Karin Jansen Vizeeuropameisterin bei den Senioren im Florett

Am Himmelfahrtswochenende (24.-28. Mai 2017) fanden in Chiavari (ITA) in der Nähe von Genua die 14. Europameisterschaften der Senioren im Fechten statt

Vom TKH waren dieses Mal drei Sportler am Start. Am erfolgreichsten schnitt Karin Jansen in der Altersklasse III (60-69) ab. Sie trat wie gewohnt in allen drei Waffen an. Am besten lief es für sie am Sonntag im Florett. Hier waren 37 Fechterinnen angetreten. Karin setzte sich hier in der Runde souverän mit 4:1 durch und war hiermit im 32er K.O. an Platz 5 gesetzt. Nach einem Freilos bedeutete ein 10:7 Sieg über Iris Gardini (ITA) den Einzug unter die letzten Acht. Gegen Jenny Morris (GBR) gewann sie ebenfalls mit 10:7. Im Halbfinale wurde es ganz eng.

Hier setzte sie sich erst im Sudden Death nach mehreren „Simultantreffern“ mit 8:7 gegen Laura Grande (ITA) durch. Im Rampenlicht auf der Hochbahn im Finalgefecht hatte sie dann der Russin Liudmila Chernova nicht mehr viel entgegenzusetzen, obwohl diese körperlich an ihre Grenze gehen musste und – wie schon im Halbfinale – nur mit Inanspruchnahme der Verletzungspause das Gefecht bestreiten konnte, sich aber dennoch mit 9:4 deutlich durchsetzte. Herzlichen Glückwunsch zur Silbermedaille!

Im Degen waren 37 Teilnehmerinnen am Start. Hier focht Karin in der Runde 4:1 und schied nach Freilos und klarem Sieg über Adriana Albini (ITA) im Achtelfinale mit 7:10 gegen Patricia Reguigne (FRA) aus und belegte Platz 10.

Im Säbel reichte es nach 2:3 in der Runde, 10:3 gegen Lynne Bornemisza (GBR) und 9:10 gegen Patricia Reguigne (FRA) unter 24 Starterinnen zu Platz 11.

Karin ist damit in allen Waffen für die Weltmeisterschaften im Oktober in Maribor qualifiziert.

Frank Gerber (AK III – Degen) verpasste trotz guter Leistungen bei der EM knapp die Qualifikation für Maribor. Er bestritt die Runde in der heißen Zelthalle in Italien souverän mit 4:2 und konnte sich dabei auch unerwartet gegen den riesigen Belgier Jean Stock durchsetzen, der später Vizeeuropameister wurde und Frank beim Ranglistenturnier in München im Finale geschlagen hatte. Frank war damit im 128er K.O (114 Teilnehmer waren am Start) an Platz 42 gesetzt und setzte sich zunächst deutlich mit 10:4 gegen den Italiener Maurizio Crivelli durch. Anschließend trat er gegen Eric Legros (FRA) an. Dieser wirkte zunächst etwas behäbig, entpuppte sich aber als erfahren und durchaus gefährlich, konnte Frank aber letztlich mit 8:10 nicht das Wasser reichen. Im 32er Tableau stand ihm dann mit Carlo Romanelli (ITA) der Vizeeuropameister von 2015 gegenüber. Hier fand Frank zunächst nicht ins Gefecht und lag schnellt mit 5:1 hinten. Dann hatte er das passende Tempo und den optimalen Abstand gefunden, um den Italiener zu dessen Verwunderung ein ums andere Mal auf die Hand zu treffen, so dass dieser letztlich nur denkbar knapp das Gefecht mit 10:9 für sich entscheiden konnte. Frank landete damit auf Platz 26.

Als Dritter im Bunde war am Samstag Rainer Rauch in der Altersklasse I (40-49) mit dem Degen am Start. Hier waren insgesamt stolze 178 Fechter angetreten. Die Vorrunde bestritt Rainer konsequent mit 5:1 und hatte damit – an Platz 28 gesetzt – zunächst ein Freilos im 256er K.O.. Anschließend ging es zunächst gegen den Franzosen Nicolas Hugo, der eine lösbare Aufgabe darstellte (10:4). Danach ging es dann aber richtig zur Sache – hier ging es gegen Thomas Brudy vom Heidelberger FC (Ranglistenzweiter der Deutschen Rangliste), gegen den Rainer zuletzt bei den Deutschen Meisterschaften in Bad Dürkheim chancenlos geblieben war. Dieses Mal reichten die 6 Minuten nicht, um zu einer Entscheidung zu gelangen. Es ging beim Stand von 8:8 in den „sudden death“ mit Vorteil für Brudy. Hier gelang Rainer dann der entscheidende Treffer. Anschließend stand im 32er

Tableau mit Julian Veit ein weiter Deutscher als Gegner auf der Planche. Dieses Gefecht beherrschte Rainer von Anfang und setzte sich klar mit 10:4 durch. Im Einzug ins Finale der letzten Acht gegen den Finnen Eduard Sergun wollte keiner der Erste sein, der sich eine Blöße gibt, so dass es wegen „Passivität“ gleich ohne Pause in die zweite Hälfte ging. Hier führte Rainer immer wieder mit einem Treffer, aber der Finne glich jeweils aus, so dass der Kampf erneut im sudden death entschieden werden musste. Der Finne erhielt den Vorteil, aber Rainer blieb der Glücklichere und setzte den Siegestreffer zum 5:4. Im Viertelfinale musste er sich dann dem Russen Andrei Khrebtov geschlagen geben, der später auch Europameister wurde und konnte sich über Platz 6 freuen.

Rainer Rauch

 

Ergebnis DaDe AK III

Ergebnis DaFl AK III

Ergebnis DaSä AK III

Ergebnis HeDe AK I

Ergebnis HeDe AK III

 

06.05.2017

Wappen von Hamburg

TKH-Senioren erfolgreich beim Wappen von Hamburg

Am 6./7. Mai 2017 fand in Hamburg das „Wappen von Hamburg“ statt – ein Qualifikationsturnier für die deutsche Seniorenrangliste.

Für die Altersklassen II (50+), III (60+) und IV (70+) ging es hier auch noch um wichtige Punkte für die Qualifikation zur Einzel-Weltmeisterschaft der Senioren, die dieses Jahr im Oktober in Maribor (Slowenien) stattfindet.

Im Herrendegen waren Frank-Helge Gerber (AK III) und Rainer Rauch (AK I) für den TKH am Start. 

In der AK III traten hier 15 Teilnehmer an. Gefochten wurden daher drei 5er Vorrunden und anschließend ein unvollständiges 16er K.O. ohne Hoffnungslauf. Frank erzielte in der Vorrunde 3 Siege und eine Niederlage und war damit für den Direktausscheid an Platz 3 gesetzt. Leider hatte Werner Hensel (MTV Braunschweig) – ein direkter Konkurrent um die WM-Qualifikation dieses Mal einen schlechten Start und kam nur als 14. Ins K.O., so dass es bereits hier sofort zum Zusammentreffen mit Frank kam. Es entwickelte sich ein spannender Kampf, in dem Frank zunächst mit 5:4 in Führung lag. Dann lief ihm das Gefecht aber davon und Werner führte schon mit 9:6. Frank kämpfte sich hier mit großem Einsatz noch auf ein 9:9 heran, ehe Werner dann doch das Glück auf seiner Seite hatte und den letzten Treffer erzielte. Immerhin ließ Werner Hensel auch danach nichts anbrennen und ging schließlich auch als strahlender Turniersieger nach Hause. Im Ergebnis steht Frank nach dem Turnier mit Ranglistenplatz 6 nun nicht mehr auf einem der begehrten WM-Plätze – aber als letztes Turnier, bei dem noch Punkte zu holen sind, steht ja noch die Europameisterschaft am Himmelfahrtswochenende in Chiavari aus.

In der AK I traten 10 Fechter an. Rainer absolvierte die Vorrunde mit 4 Siegen ohne Niederlage und zog damit – an Platz 2 gesetzt – dank Freilos direkt in das Finale der besten Acht ein. Dort wartete der Magdeburger Matthias Berger, der dieses Mal den passenden Abstand nicht fand und sich schnell und deutlich geschlagen geben musste. Im Halbfinale traf Rainer dann wie schon im letzten Jahr auf Karsten Vandieken vom TSV Berlin-Wittenau, schaffte es aber dieses Mal, vom Start weg in Führung zu gehen, so dass es nach der ersten Gefechtshälfte bereits 9:4 stand und er das Gefecht dann klar mit 10:4 für sich beenden konnte. Im Finale besiegte er dann den Münchner Andreas Gärtner nach spannendem Kampf mit 10:8 und stand damit als Sieger des Wappen von Hamburg fest.

Karin Jansen (AK III) ließ es sich nicht nehmen, auch in Hamburg wieder wie gewohnt in allen drei Waffen an den Start zu gehen. Im Damensäbel war das Teilnehmerfeld mit drei Teilnehmerinnen überschaubar. AK III und AK IV fochten deshalb zusammen, so dass eine 6er Runde zustande kam. Die Ranglistenerste Karin setze sich hier souverän ohne Niederlage durch und errang die Goldmedaille.

Im Damendegen waren in der AK III sieben Teilnehmerinnen am Start. Karin errang hier hinter Dagmar Heinzelmann vom Heidelberger FC und Astrid Kircheis vom 1. FC Quadrath-Ichendorf den dritten Platz. Auf der Rangliste bleibt dieses Turnier als Streichergebnis außen vor – Karin steht hier nach wie vor auf Platz 1 und damit klar auf einem WM-Platz.

Im Damenflorett nahmen in der AK III acht Fechterinnen am Wettbewerb teil. Auch hier durfte Karin sich am Ende zusammen mit Martina Raith vom FK Reemtsma über die Bronzemedaille freuen. Turniersiegerin wurde Astrid Kircheis, zweite Christa Szymanski von der TG Dörnigheim. Auch im Florett führt Karin weiterhin die Nationalrangliste an.

Rainer Rauch 

Siegerehrung Frauen