Parkour/ Tricking für Jugendliche

Tag/ Zeit Gruppe Ort Trainer
Mo 21:00-22:00 Tricking für Fortgeschrittene TKH-SZ* City, Halle Alex K., Christian K.
Mi 20:00-22:00 Parkour für Jugendliche TKHalle List Johann B.
Fr 15:00-16:00 Parkour für Kinder TKHalle List Marko S.
Fr 19:00-20:30 Parkour für Jugendliche TKH-SZ* City, Halle Johann B.
Sa 15:00-16:00 Parkour für Jugendliche TKHalle List Johann B.
Sa 18:00-20:00 Tricking für Kinder TKHalle List Alex K., Christian K.
So 18:00-20:00 Tricking für Jugendliche TKHalle List Alex K., Christian K.

Parkour bezeichnet eine Fortbewegungsart, deren Ziel es ist, nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers möglichst effizient von Punkt A zu Punkt B zu gelangen. Der Parkourläufer bestimmt seinen eigenen Weg durch den urbanen oder natürlichen Raum – auf eine andere Weise als von Architektur und Kultur vorgegeben. Es wird versucht, sich in den Weg stellende Hindernisse durch Kombination verschiedener Bewegungen so effizient wie möglich zu überwinden. Bewegungsfluss und -kontrolle stehen dabei im Vordergrund. Parkour wird deshalb auch als „Kunst der effizienten Fortbewegung“ bezeichnet.

Doch nicht nur in Parks, Wäldern und Straßen etabliert sich Parkour. Inzwischen wird das Faszinierende an Parkour unter dem Namen Trakour in die Sporthalle übertragen.

Tricking entwickelte sich in den 1990er-Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika, als einzelne Kampfsportler für Wettkämpfe immer spektakulärere und extremere Bewegungen aus dem Turnen und Breakdance in ihre Katas einbauten, um deren Schwierigkeitsgrad zu erhöhen und somit die Jury zu beeindrucken. Während dieser Zeit begannen einige Andere in den Vereinigten Staaten, Kampfsport als eine Form der Unterhaltung zu nutzen. Wobei sie auch akrobatische Bewegungen wie Schrauben und Saltos in ihren Kampfsportauftritten einbauten. Zu den Kampfsportlern gehörten sowohl die Mitglieder des Ernie-Reye-West-Coast-Demo-Teams als auch einige andere wie Mike Chat und Anthony Aktins. Diese extremen und spektakulären Bewegungen, die eigentlich gedacht waren, um den Schwierigkeitsgrad der Katas zu erhöhen, spalteten sich mit der Zeit von den traditionellen Kampfsportarten ab. Unter Hervorhebung der extremen Bewegungen vor die ursprünglichen Katas entstand so Tricking. Wie Tricking aber zu seinem Namen kam, ist ungeklärt. Das Ziel dabei ist nicht, wie bei Kampfsportarten üblich, die Selbstverteidigung oder der Kampf, sondern die visuell beeindruckende Darstellung von Bewegungen mit dem eigenen Körper.

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