Faustball: TKH-Faustballerin Charlotte Salzmann verteidigt Weltmeisterschafts-Titel mit der Nationalelf

Zum dritten Mal in Folge geht der Weltmeistertitel im Faustball bei den Frauen nach Deutschland. Mit dabei war die 21-jährige Charlotte Salzmann vom TK Hannover.

Im Finale hieß es am Ende 4:1 (11:9, 10:12, 11:7, 11:6, 11:1) gegen den Überraschungsfinalisten aus der Schweiz. Das schwierigste Spiel hatte das Team von Bundestrainerin Silke Eber in der Runde zuvor: Im Halbfinale schlug man Brasilien knapp mit 3:2. Charlotte Salzmann, die als Abwehrspielerin bei dieser WM erstmal im Trikot der deutschen Nationalmannschaft spielte, und ihre Kolleginnen wurden mit neun Siegen in neun Spielen ihrer Favoritenrolle souverän gerecht.

Der TKH freut sich selbstverständlich über seine Weltmeisterin: „Wir sind unglaublich stolz“, sagte der Vorstandsvorsitzende Hajo Rosenbrock. „Das ist eine tolle Erfahrung für eine junge Sportlerin und das Ergebnis der einzigartigen Talentförderung der Trainer um Susanne Schulz.“ Salzmanns Trainerin im TKH, Susanne Schulz, gehörte bereits 1994 zum ersten deutschen Goldteam im Faustball. Und Tipps gab es auch von TKH-Kollegin Cindy Ristel, die 2014 Weltmeisterin war. „Wir haben vorher miteinander gesprochen, sie ist unglaublich hilfsbereit und erfahren“, sagte Salzmann, die Deutsch und Sport auf Lehramt an der Leibniz Universität studiert.

 

Die Goldmedaille aus Österreich ist Ansporn für die nächsten Herausforderungen der TKH-Sportlerin, die seit dem sechsten Lebensjahr Faustball spielt: „2021 dürfen bei den World Games in Birmingham/Alabama auch die Faustball-Frauen starten“, berichtet Salzmann. „Da würde ich gern dabei sein.“