Freiwilliger Verzicht auf Zuschauer

TKH verzichtet auf Zuschauer:
Basketball, Faustball, Volleyball und Co leisten freiwilligen Beitrag zur Coronaeindämmung
Nach einer ausgiebigen Betrachtung der Corona Situation in Deutschland und intensiven Diskussionen mit allen Sportverantwortlichen hat sich Hannovers größter Sportverein entschieden von der Bundesliga bis zur Kreisklasse, vom Wettkampf bis zum Training auf Zuschauer in den kommenden Wochen zu verzichten.
„Unsere zahlreichen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiter haben von Beginn an der Corona-Pandemie bei der Umsetzung des Sportbetriebs mit Hygienekonzepten und dem Einhalten von Sicherheitsmaßnahmen einen super Job gemacht, deshalb wollen wir weiteren Risiken vorbeugen, setzen auf sicheren Sport und verzichten dafür für einige Wochen auf Zuschauer“, teilt TKH Vorsitzender Hajo Rosenbrock die Entscheidung mit. Sowohl Basketball Chef Battersby mit den Bundesliga-Damen und unzähligen Jugendmannschaften, als auch die Faustballer*innen um Aaron Dumke ziehen ebenso mit wie alle weiteren Wettkampfabteilungen im rund 7.000 Mitglieder zählenden Verein. Zwar sei die Situation auch dank der Umsicht aller Trainer und Mitglieder im Verein gut –es gab im Sportbetrieb keinen Corona-Fall-, die Zahlen in der Region Hannover noch unter den sogenannten RKI Kennwerten, dennoch sieht der Verein die Situation als bedenklich an. „Wir möchten den Trainings- und Wettkampfbetrieb nicht gefährden, die Verantwortung bei Ehrenamtlichen nicht abladen, daher schützen wir mit dieser solidarischen, freiwilligen und dennoch schmerzhaften Maßnahme unsere Aktiven,“ ergänzt Rosenbrock. Im Trainingsbetrieb und den TKH Sportstätten gibt es abgestimmte Konzepte, in allen Räumen werden CO2 Messgeräte installiert, weitere Outdoor-Trainingsmöglichkeiten für den Winter eingerichtet und vor allem Hygieneregeln umgesetzt. So können die TKH-Mitglieder sicher Sporttreiben soweit es eben geht. Der Wettkampfbetrieb leistet nun einen wichtigen Beitrag, gerade die Basketball Bundesliga Damen und beiden Faustball Bundesligateams verzichten auf wichtigen Support und Einnahmen. Der Verein leistet damit einen wichtigen Beitrag zum sicheren Sporttreiben während der Corona Pandemie.