Hannoversches Inklusionsnetzwerk zu Gast in der TKH Tischtennisabteilung

Das hannoversche Netzwerk für inklusiven Sport besuchte am Montag den 7.5., zusammen mit Pressevertretern, die Tischtennisabteilung, in der Inklusion bereits gelebt wird. Ziel sollte sein Inklusion im Sport stärker ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

Das Netzwerk „Inklusiver Sport miteinander im Verein“ (ISMIV) besteht aus verschiedenen Akteuren, die sich für inklusiven Sport in Hannover stark machen. Mit dabei sind unter anderem die Stadt Hannover, die Sportregion, der Landessportbund, Handicap-Kickers oder der Behindertensportverband. Auch der TKH ist Teil des Netzwerkes. Aktuell führt ISMIV Umfragen mit Menschen mit Behinderung durch, um festzustellen, welchen Bedarf an inklusiven Angeboten die Menschen haben. Im Zuge der Umfrage kam der Wunsch auf, das Thema näher in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken.

In der TKH Tischtennisabteilung wird Inklusion wirklich gelebt. Hier trainieren Rollstuhlfahrer und Menschen mit anderen Behinderungen nicht am Rande sondern sind voll in die Abteilung integriert.  Möglich  wird dies besonders auch durch finanzielle Unterstützung der Stadt Hannover und des Behindertensportverbandes. Bei der deutschen Meisterschaft belegte Raif Shabani den 8. Platz, somit macht sich der TKH nun auch in diesem Bereich überregional einen Nahmen. Doch auch dieses Angebot ist bei der Zielgruppe in Hannover noch nicht überall hinlänglich bekannt.

So war es für beide Seiten eine spannende Begegnung, als am 7. Mai das Netzwerk ISMIV zusammen mit Redakteuren von HAZ und NP zu Besuch in die Abteilung kamen. Abteilungsleiter Bernd Grothe und Trainer Norbert Schramm hoffen über die zusätzliche Presse und die Kontakte mehr Menschen auf das einzigartige Angebot aufmerksam machen zu können.